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Modellgeschichte  Mazda MX-5 1.6i silber 1990 
   

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Kultig wie nix - die MX-5 der ersten Serie, auch NA genannt:

Klassische Zutaten nach dem Lotus Rezept: Klein, leicht, handlich und agil, dazu ausreichend motorisiert mit Doppel-Nockenwellen Motor und Heckantrieb, fertig ist feinster Sportwagenbau - Garant für Fahrfreude pur!

Doch die Japaner wären nicht sie selbst, wenn sie nicht Gutes nehmen und noch besser machen, deshalb verpasste man dem grossen Kleinen alles was ein richtig gutes Auto so braucht. 4 Scheibenbremsen, ein sauberes, durchdachtes Konstruktionslayout im Verbund mit einem hervorragenden Fahrwerk und einer unbeschreiblich direkten Lenkung, wohl das eigentliche Highlight des MX-5. Die oft verwendete Metapher des Go-Cart-Effekts ist hier Realität. Das Einlenkverhalten ist Atem beraubend und freut den engagierten Fahrer.

Beinahe schon sprichwörtlich ist auch die Verarbeitungsqualität, die Wertigkeit der verwendeten Materialien und natürlich die perfekt geplante Konstruktion an und für sich. Ganz nebenbei gilt der MX-5 der ersten Generation auch hinsichtlich Design als grosser, zeitloser Wurf. Kein anderes Auto der Neuzeit hat die englischen Sportwagen-Gene derart direkt mit auf den Weg bekommen wie der MX-5 NA. Fahrkult der feinsten Sorte und bereits heute ein anerkannter Klassiker.

PS: Vor einiger Zeit wurde in der bekannten deutschen Zeitschrift «Oldtimer-Markt» im Rahmen der wiederkehrenden Rubrik «Kaufberatung» der MX-5 auf Herz und Nieren geprüft und auf Schwachstellen untersucht. Das Ergebnis war so ernüchternd wie erfreulich: Eigentliche Schwachstellen hat dieses Auto keine! Wohl noch nie war eine Kaufberatung derart positiv und befundlos, sprich ohne die üblichen, unterschwelligen Warnungen, hier und dort auf dieses und jenes zu achten. Abschliessend meinte der Prüfer und Autor der «Kaufberatung» noch: «Gäbe es mehr solcher Autos könne er seinen Job an den Nagel hängen».  

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